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Einfach erklärt: Die wichtigsten Punkte der Holzbaurichtlinie

20.02.2026 12 mal gelesen 0 Kommentare
  • Die Holzbaurichtlinie legt Standards für die Verwendung von Holz in Bauprojekten fest, um Sicherheit und Qualität zu gewährleisten.
  • Sie umfasst Regelungen zu Holzarten, Verarbeitungstechniken und Umweltschutz, um nachhaltiges Bauen zu fördern.
  • Die Richtlinie bietet zudem Hinweise zur Brandsicherheit und zur richtigen Wartung von Holzbauwerken.

Neuerungen der Holzbau-Richtlinie

Die neuen Holzbau-Richtlinien in Baden-Württemberg bringen eine Reihe von entscheidenden Neuerungen mit sich, die das Bauen mit Holz erheblich vereinfachen. Diese Änderungen, die am 12. Januar 2026 in Kraft treten, sind darauf ausgelegt, sowohl Planungssicherheit als auch Kosteneinsparungen für alle Beteiligten zu fördern.

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Erweiterter Anwendungsbereich: Die aktualisierte Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VwV TB) sowie die Holzbau-Richtlinie (HolzBauRL) ermöglichen den Einsatz von Holz in einem viel breiteren Spektrum. Besonders bemerkenswert ist, dass auch bei strengen Brandschutzanforderungen neue Möglichkeiten geschaffen werden.

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Präzisierte Brandschutzanforderungen: Eine der zentralen Neuerungen ist die Konkretisierung der Brandschutzanforderungen für mehrgeschossige Gebäude. Dies betrifft insbesondere die Holztafelbauweise, die nun auch für Gebäude der Gebäudeklasse 5 (z.B. große Mehrfamilienhäuser und Bürogebäude über 13 Meter) sowie Sonderbauten zugelassen wird.

Keine Größenbegrenzung mehr: Zudem wurde die bisherige generelle Größenbegrenzung für Nutzungseinheiten in Gebäuden der Gebäudeklasse 5 aufgehoben. Stattdessen ist bei größeren Raumzusammenhängen und Sonderbauten die Vorlage von Brandschutzgutachten erforderlich. Dies gibt Architekten und Planern mehr Flexibilität bei der Gestaltung und Umsetzung ihrer Projekte.

Förderung nachhaltiger Bauweisen: Die neuen Richtlinien zielen darauf ab, innovative und nachhaltige Holzgebäude zu fördern und technisch nicht gerechtfertigte Beschränkungen abzubauen. Dies unterstützt nicht nur die Umwelt, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung des Holzbaus in der Region.

Insgesamt bieten die Neuerungen der Holzbau-Richtlinie eine klare Verbesserung für alle Akteure im Bauwesen, indem sie die Rahmenbedingungen für den Holzbau zeitgemäß gestalten und die Vorteile dieser Bauweise verstärken.

Brandschutzanforderungen für mehrgeschossige Gebäude

Die Brandschutzanforderungen für mehrgeschossige Gebäude in Holzbauweise sind ein zentraler Bestandteil der neuen Holzbau-Richtlinie. Diese Anforderungen dienen dazu, den Brandschutz in Holzgebäuden zu gewährleisten und gleichzeitig die Nutzungsmöglichkeiten zu erweitern.

Besondere Anforderungen: Bei mehrgeschossigen Holzgebäuden, insbesondere in der Gebäudeklasse 5, sind spezifische Brandschutzmaßnahmen erforderlich. Hierzu zählen unter anderem:

  • Verwendung von feuerbeständigen Materialien in kritischen Bereichen
  • Einbau von Brandabschnitten zur Unterteilung des Gebäudes
  • Installation von Brandmelde- und Löschanlagen

Brandschutzgutachten: Bei größeren Raumzusammenhängen oder Sonderbauten ist die Vorlage eines Brandschutzgutachtens unerlässlich. Dies stellt sicher, dass die spezifischen Bedingungen des jeweiligen Bauprojekts angemessen berücksichtigt werden.

Integration von Sicherheitskonzepten: Die neuen Richtlinien fordern eine umfassende Betrachtung der Sicherheitskonzepte, die bereits in der Planungsphase in die Entwürfe integriert werden müssen. Hierzu gehören unter anderem Flucht- und Rettungswege, die für die Sicherheit der Nutzer von entscheidender Bedeutung sind.

Insgesamt ermöglichen die präzisierten Brandschutzanforderungen eine sichere und innovative Nutzung von mehrgeschossigen Holzgebäuden. So wird nicht nur der Brandschutz verbessert, sondern auch das Vertrauen in die Holzbauweise gestärkt.

Vorteile und Herausforderungen der Holzbau-Richtlinie

Vorteile Herausforderungen
Erweiterter Anwendungsbereich für Holzbauprojekte Erforderlichkeit von Brandschutzgutachten für größere Projekte
Präzisierte Brandschutzanforderungen für mehrgeschossige Gebäude Einhaltung neuer Regelungen kann zusätzliche Schulungen erfordern
Aufhebung der Größenbegrenzung für Nutzungseinheiten Erhöhte Planungskomplexität durch individuelle Anforderungen
Förderung nachhaltiger und innovativer Bauweisen Umsetzung erfordert möglicherweise umfangreiche Genehmigungsprozesse
Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung im Holzbau Notwendigkeit zur Verwendung geprüfter Materialien

Zulassung der Holztafelbauweise in Gebäudeklasse 5

Die Zulassung der Holztafelbauweise in Gebäuden der Gebäudeklasse 5 ist eine bedeutende Neuerung in den aktuellen Holzbau-Richtlinien. Diese Erlaubnis eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für innovative Bauprojekte und fördert die Nutzung von Holz als nachhaltigem Baustoff.

Vorteile der Holztafelbauweise: Die Verwendung von Holztafelbauweise in mehrgeschossigen Gebäuden bietet nicht nur ästhetische Vorteile, sondern auch funktionale. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:

  • Nachhaltigkeit: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und trägt zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei.
  • Effizienz: Die Vorfertigung von Holztafelbauteilen ermöglicht eine schnelle Bauzeit und geringere Baukosten.
  • Wärmedämmung: Holz hat hervorragende dämmende Eigenschaften, die zur Energieeffizienz des Gebäudes beitragen.

Regelungen und Anforderungen: Um die Zulassung der Holztafelbauweise in Gebäudeklasse 5 zu erhalten, müssen spezifische Anforderungen erfüllt werden. Hierzu zählen unter anderem:

  • Die Einhaltung von Brandschutzstandards, die in der Holzbau-Richtlinie festgelegt sind.
  • Die Notwendigkeit, Brandschutzgutachten für größere Raumzusammenhänge oder Sonderbauten vorzulegen.
  • Die Verwendung von geeigneten und geprüften Materialien, die den baurechtlichen Vorgaben entsprechen.

Die Zulassung der Holztafelbauweise in der Gebäudeklasse 5 stellt somit einen entscheidenden Schritt dar, um innovative und nachhaltige Holzbauprojekte in Baden-Württemberg zu fördern. Durch die neuen Regelungen wird der Holzbau als zukunftsorientierte Bauweise gestärkt und erhält mehr Raum zur Entfaltung.

Erforderlichkeit von Brandschutzgutachten

Die Erforderlichkeit von Brandschutzgutachten ist ein zentraler Aspekt in der neuen Holzbau-Richtlinie, insbesondere bei größeren Raumzusammenhängen und Sonderbauten. Solche Gutachten dienen dazu, die spezifischen Brandschutzanforderungen und -risiken der jeweiligen Bauprojekte zu analysieren und zu bewerten.

Warum Brandschutzgutachten notwendig sind: Sie sind unerlässlich, um sicherzustellen, dass alle gesetzlichen Vorgaben und Sicherheitsstandards eingehalten werden. Dies ist besonders wichtig in Bezug auf:

  • Die Identifizierung potenzieller Brandgefahren in unterschiedlichen Nutzungseinheiten.
  • Die Bewertung der Wirksamkeit geplanter Brandschutzmaßnahmen.
  • Die Entwicklung individueller Sicherheitskonzepte, die auf die spezifischen Anforderungen des Bauprojekts abgestimmt sind.

Inhalte eines Brandschutzgutachtens: Ein umfassendes Brandschutzgutachten sollte folgende Punkte abdecken:

  • Analyse der baulichen Gegebenheiten und Nutzungskonzepte.
  • Empfehlungen für erforderliche bauliche Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes.
  • Risikobewertung unter Berücksichtigung der möglichen Auswirkungen eines Brandereignisses.

Zusätzlich können Brandschutzgutachten auch Empfehlungen zur Schulung des Personals und zur Erstellung von Notfallplänen enthalten. Durch die sorgfältige Erstellung und Prüfung dieser Gutachten wird die Sicherheit der Nutzer erheblich erhöht und das Vertrauen in die Holzbauweise gestärkt.

Ziele der neuen Richtlinien

Die Ziele der neuen Holzbau-Richtlinien in Baden-Württemberg sind klar definiert und zielen darauf ab, den Holzbau in der Region zu stärken und gleichzeitig höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Diese Richtlinien setzen einen klaren Rahmen für die zukünftige Entwicklung und Nutzung von Holz als Baustoff.

Förderung nachhaltiger Bauweisen: Ein zentrales Ziel besteht darin, den Einsatz von Holz in innovativen und nachhaltigen Bauprojekten zu fördern. Durch die Unterstützung umweltfreundlicher Materialien soll der CO2-Ausstoß verringert und die Ressourcenschonung vorangetrieben werden.

Abbau von Beschränkungen: Die neuen Richtlinien zielen darauf ab, technische Beschränkungen abzubauen, die in der Vergangenheit den Einsatz von Holz in bestimmten Bauvorhaben eingeschränkt haben. Dies schafft Raum für kreative und moderne Architekturansätze.

Verbesserung der Planungssicherheit: Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Schaffung von Planungssicherheit für Architekten, Planer und Bauausführende. Klare Richtlinien und Vorgaben ermöglichen eine effizientere Projektplanung und -umsetzung, was letztlich Zeit und Kosten spart.

Erhöhung der Akzeptanz von Holzbau: Durch die Festlegung verbindlicher Standards und Normen wird auch die Akzeptanz von Holzbau in der Öffentlichkeit und bei Entscheidungsträgern erhöht. Dies kann zu einem positiven Wandel in der Wahrnehmung des Holzbaus führen und dessen Einsatz in der Bauwirtschaft weiter fördern.

Insgesamt tragen die Ziele der neuen Holzbau-Richtlinien dazu bei, die Rahmenbedingungen für den Holzbau zu optimieren und dessen Rolle als zukunftsorientierte Bauweise zu festigen. Dies ist nicht nur für die Bauwirtschaft von Bedeutung, sondern auch für den Umweltschutz und die nachhaltige Entwicklung in der Region.

Statements zur Holzbau-Initiative

Die Holzbau-Initiative in Baden-Württemberg erfährt durch verschiedene Akteure breite Unterstützung, die sich für eine nachhaltige und innovative Bauweise einsetzen. Ministerin Nicole Razavi hebt die Bedeutung dieser Initiative hervor, indem sie betont, dass die neuen Richtlinien nicht nur den Holzbau vereinfachen, sondern auch als Vorbild für andere Bundesländer dienen können.

Engagement für nachhaltigen Bau: Die Regierung von Baden-Württemberg zeigt sich entschlossen, den Holzbau als umweltfreundliche Alternative zu fördern. Dies geschieht durch die Schaffung eines rechtlichen Rahmens, der die Vorteile von Holz als Baustoff in den Vordergrund stellt. Dabei wird auch auf die positiven Auswirkungen auf die CO2-Bilanz verwiesen.

Zusammenarbeit mit der Industrie: Die Initiative wird durch die enge Zusammenarbeit mit Herstellern von Bauprodukten, Architekten und Planern gestärkt. Durch regelmäßige Dialoge und Workshops sollen die Erfahrungen und Bedürfnisse der Branche in die Richtlinien integriert werden. Dies fördert eine praxisnahe Umsetzung und steigert die Akzeptanz der neuen Regelungen.

Öffentlichkeitsarbeit und Informationskampagnen: Um die Vorteile des Holzbaus hervorzuheben, plant die Landesregierung umfassende Informationskampagnen. Diese sollen sowohl die Öffentlichkeit als auch Fachleute über die Möglichkeiten und Vorteile des Holzbaus aufklären. Ziel ist es, das Bewusstsein für nachhaltige Bauweisen zu schärfen und die Nachfrage nach Holzbauprojekten zu steigern.

Insgesamt ist die Holzbau-Initiative ein Schritt in die richtige Richtung, um den Holzbau in Baden-Württemberg zu fördern und gleichzeitig umweltbewusste Baupraktiken zu unterstützen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, den Holzbau als zukunftsfähige Bauweise zu etablieren und die Region als Vorreiter im nachhaltigen Bauen zu positionieren.

Überblick über die relevanten Richtlinien

Die neuen Holzbau-Richtlinien in Baden-Württemberg sind Teil einer umfassenden Überarbeitung, die mehrere wichtige Regelwerke umfasst. Diese Richtlinien sind entscheidend für die Gewährleistung von Sicherheitsstandards und die Förderung des Holzbaus in der Region. Hier ist ein Überblick über die relevanten Richtlinien:

  • Holzbau-Richtlinie (HolzBauRL): Diese Richtlinie behandelt die brandschutztechnischen Anforderungen an Bauteile und Außenwandbekleidungen in Holzbauweise und ist somit von zentraler Bedeutung für alle Holzbauprojekte.
  • Leitungsanlagen-Richtlinie (LAR): Sie definiert die Brandschutzanforderungen an Leitungsanlagen, die in Holzgebäuden installiert werden. Diese Regelung stellt sicher, dass die Sicherheit der elektrischen und anderen Leitungen in Holzbauwerken gewährleistet ist.
  • Lüftungsanlagen-Richtlinie (LüAR): Diese Richtlinie beschäftigt sich mit den Brandschutzanforderungen an Lüftungsanlagen, die in Holzgebäuden integriert sind. Sie legt fest, wie Lüftungssysteme so gestaltet werden müssen, dass sie den Brandschutz nicht gefährden.
  • Industriebau-Richtlinie (IndBauRL): Hier werden die baulichen Brandschutzanforderungen im Industriebau thematisiert, die auch für Holzbauprojekte von Bedeutung sein können, insbesondere wenn es um die Integration von Holz in gewerbliche Bauvorhaben geht.

Diese Richtlinien gewährleisten nicht nur die Sicherheit der Bauprojekte, sondern fördern auch die Anwendung von Holz als nachhaltigem Baustoff. Durch die klare Definition der Anforderungen wird der Holzbau in Baden-Württemberg gestärkt und zukunftsfähig gemacht.

Angebotene Dienstleistungen des DIBt

Das DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen an, die darauf abzielen, die Anforderungen an den Brandschutz im Holzbau zu erfüllen und die Einhaltung baurechtlicher Vorgaben zu unterstützen. Diese Dienstleistungen sind für verschiedene Akteure im Bauwesen von großer Bedeutung, darunter Hersteller von Bauprodukten, Architekten, Planer und Behördenvertreter.

  • Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) / Allgemeine Bauartgenehmigung (aBG): Diese Zulassungen sind erforderlich, um die Sicherheit und Qualität von Bauprodukten zu garantieren, die im Holzbau verwendet werden.
  • Zustimmung im Einzelfall (ZiE) und vorhabenbezogene Bauartgenehmigung (vBG): Diese Verfahren ermöglichen eine individuelle Bewertung von spezifischen Bauvorhaben, die von den allgemeinen Vorschriften abweichen.
  • Europäische Technische Bewertung (ETA): Diese Bewertung bietet eine europaweit anerkannte Zertifizierung von Bauprodukten, die den Anforderungen der EU entsprechen.
  • Freiwillige Gutachten: Das DIBt erstellt freiwillige Gutachten zu speziellen Fragestellungen im Bereich des Brandschutzes und der Bauqualität, um Planern und Bauherren zusätzliche Sicherheit zu bieten.
  • Technische Baubestimmungen: Diese Bestimmungen legen die Anforderungen an die Planung und Ausführung von Bauprojekten fest und unterstützen die Umsetzung von Sicherheitsstandards.
  • Typenprüfung: Diese Prüfungen dienen der Qualitätssicherung von Bauprodukten und -verfahren, um deren Eignung für den Einsatz im Holzbau zu bestätigen.
  • Anerkennung/Notifizierung von Drittstellen: Das DIBt ist verantwortlich für die Anerkennung und Notifizierung von unabhängigen Prüfstellen, die die Einhaltung der technischen Anforderungen überwachen.

Zusätzlich bietet das DIBt Dienstleistungen in den Bereichen Marktüberwachung, Bauforschung sowie Energiemanagement und Klimainspektionen an. Diese umfassenden Angebote tragen dazu bei, die Qualität und Sicherheit im Holzbau zu gewährleisten und die rechtlichen Rahmenbedingungen einzuhalten.

Zusätzliche Themen im Holzbau

Im Rahmen der neuen Holzbau-Richtlinien werden mehrere zusätzliche Themen behandelt, die für die Entwicklung und Umsetzung von Holzbauprojekten von Bedeutung sind. Diese Themen unterstützen nicht nur die Sicherheit und Qualität im Holzbau, sondern tragen auch zur nachhaltigen Entwicklung in der Bauwirtschaft bei.

  • Marktüberwachung: Die Marktüberwachung stellt sicher, dass die auf dem Markt angebotenen Bauprodukte den festgelegten Standards und Normen entsprechen. Dies schützt sowohl die Verbraucher als auch die Umwelt, indem sichergestellt wird, dass nur qualitativ hochwertige und sichere Produkte eingesetzt werden.
  • Bauforschung: Die Bauforschung zielt darauf ab, innovative Lösungen und Technologien im Holzbau zu fördern. Durch Forschung und Entwicklung sollen neue Materialien und Bauweisen erprobt werden, die den Holzbau effizienter und nachhaltiger gestalten.
  • GEG-Registrierstelle: Diese Stelle ist verantwortlich für die Ausstellung von Energieausweisen und Klimainspektionsberichten. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung der Energieeffizienz von Neubauten und Bestandsgebäuden, was für die Einhaltung der Klimaziele von Bedeutung ist.
  • Bauaufsichtliche Begleitung der Normung: Eine enge Zusammenarbeit mit Normungsorganisationen gewährleistet, dass die Richtlinien und Normen kontinuierlich aktualisiert und an die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst werden. Dies fördert die Qualitätssicherung im Holzbau.
  • Schutz vor Radioaktivität in Bauprodukten: Die neuen Richtlinien beinhalten auch Maßnahmen zum Schutz vor radioaktiven Stoffen in Bauprodukten. Dies sorgt für die Sicherheit der Nutzer und die Einhaltung gesundheitlicher Standards im Bauwesen.

Diese zusätzlichen Themen sind entscheidend für die Förderung des Holzbaus und die Sicherstellung einer hohen Bauqualität. Sie unterstützen alle Akteure im Bauwesen dabei, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern und gleichzeitig umweltbewusste Lösungen zu implementieren.

Wert der Richtlinien für die Zielgruppe

Die neuen Holzbau-Richtlinien bieten einen erheblichen Mehrwert für die verschiedenen Zielgruppen, die im Bauwesen tätig sind. Diese Richtlinien sind nicht nur für die Sicherheit und Qualität von Bauprojekten entscheidend, sondern fördern auch die Effizienz und Nachhaltigkeit im Holzbau.

  • Hersteller von Bauprodukten: Die Richtlinien helfen Herstellern, ihre Produkte gemäß den neuesten Standards zu entwickeln und zu zertifizieren. Dies erhöht die Marktakzeptanz und das Vertrauen in die Qualität der Produkte.
  • Architekten und Planer: Durch die klar definierten Vorgaben erhalten Architekten und Planer eine verlässliche Grundlage für ihre Entwürfe. Dies führt zu einer effizienteren Planung und ermöglicht innovative Lösungen im Holzbau.
  • Bauausführende: Für Bauausführende bieten die Richtlinien klare Anleitungen, die die Umsetzung der Bauprojekte erleichtern. Dies minimiert Fehlerquellen und trägt zur Einhaltung der Sicherheitsstandards bei.
  • Unabhängige Drittstellen und Prüfingenieure: Die Richtlinien schaffen einen einheitlichen Rahmen für die Zertifizierung und Prüfung von Bauprodukten. Dies erleichtert die Arbeit der Prüfingenieure und erhöht die Transparenz im Genehmigungsprozess.
  • Behördenvertreter: Für Behördenvertreter bieten die Richtlinien klare Kriterien, die die Überwachung und Genehmigung von Bauprojekten vereinfachen. Dadurch wird der gesamte Genehmigungsprozess effizienter gestaltet.

Zusätzlich fördern die Richtlinien die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren im Bauwesen und schaffen ein Netzwerk von Fachleuten, die sich für die Weiterentwicklung des Holzbaus einsetzen. Insgesamt tragen die neuen Regelungen dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit des Holzbaus in Baden-Württemberg zu stärken und die Region als Vorreiter im nachhaltigen Bauen zu positionieren.

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Häufige Fragen zur Holzbau-Richtlinie

Was sind die Hauptziele der Holzbau-Richtlinie?

Die Hauptziele der Holzbau-Richtlinie sind die Förderung nachhaltiger Bauweisen, die Verbesserung der Planungssicherheit und der Abbau technischer Beschränkungen beim Holzbau.

Welche Neuerungen wurden eingeführt?

Die Holzbau-Richtlinie hat den Anwendungsbereich für Holzprojekte erweitert und präzisierte Brandschutzanforderungen für mehrgeschossige Gebäude in Holzbauweise eingeführt.

Was bedeutet die Aufhebung der Größenbegrenzung?

Die Aufhebung der Größenbegrenzung für Nutzungseinheiten in Gebäuden der Gebäudeklasse 5 ermöglicht eine flexiblere Planung, erfordert jedoch bei größeren Raumzusammenhängen die Vorlage von Brandschutzgutachten.

Warum sind Brandschutzgutachten erforderlich?

Brandschutzgutachten sind erforderlich, um spezifische Brandschutzrisiken zu bewerten und individuelle Sicherheitskonzepte zu entwickeln, insbesondere bei größeren Projekten und Sonderbauten.

Wie unterstützt die Holzbau-Richtlinie Hersteller und Planer?

Die Holzbau-Richtlinie bietet Herstellern und Planern klare Vorgaben, die die Entwicklung von Produkten und die Planung von Bauprojekten nach neuesten Standards erleichtern und kosteneffizient gestalten.

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Zusammenfassung des Artikels

Die neuen Holzbau-Richtlinien in Baden-Württemberg, die am 12. Januar 2026 in Kraft treten, fördern nachhaltiges Bauen mit Holz durch erweiterte Anwendungsmöglichkeiten und präzisierte Brandschutzanforderungen. Dies verbessert Planungssicherheit und Kosteneffizienz für alle Beteiligten im Bauwesen.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Informieren Sie sich über die Neuerungen der Holzbau-Richtlinie, um die erweiterten Anwendungsmöglichkeiten für Holzbauprojekte optimal nutzen zu können.
  2. Beachten Sie die präzisierten Brandschutzanforderungen für mehrgeschossige Holzgebäude, insbesondere wenn Sie in der Gebäudeklasse 5 planen.
  3. Stellen Sie sicher, dass Sie bei größeren Raumzusammenhängen ein Brandschutzgutachten einholen, um die spezifischen Anforderungen Ihres Bauprojekts zu erfüllen.
  4. Nutzen Sie die Möglichkeit der Holztafelbauweise in Gebäuden der Gebäudeklasse 5, um nachhaltige und innovative Bauprojekte zu realisieren.
  5. Engagieren Sie sich aktiv in Informationskampagnen, um das Bewusstsein für die Vorteile des Holzbaus zu schärfen und die Nachfrage nach Holzbauprojekten zu steigern.

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