Thermoholz
Thermoholz
Was ist Thermoholz?
**Thermoholz** ist Holz, das durch eine spezielle Wärmebehandlung haltbarer gemacht wird. Dabei wird das Holz auf Temperaturen zwischen 160 und 230 Grad Celsius erhitzt. Diese Behandlung verändert die Zellstruktur des Holzes und macht es widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit, Schimmel und Schädlinge.
Wie wird Thermoholz hergestellt?
Die Herstellung von **Thermoholz** erfolgt ohne chemische Zusätze. Das Holz wird in speziellen Kammern unter Sauerstoffentzug erhitzt. Durch die Hitze verdampfen Harze und andere Stoffe, die für die Anfälligkeit des Holzes verantwortlich sind. Das Ergebnis ist ein umweltfreundliches und langlebiges Material.
Vorteile von Thermoholz im Holzbau
**Thermoholz** bietet viele Vorteile für den Holzbau. Es ist besonders formstabil und quillt oder schwindet kaum bei Feuchtigkeit. Zudem hat es eine hohe Resistenz gegen Pilze und Insekten. Zimmerer schätzen es, weil es leicht zu bearbeiten ist und eine edle, dunkle Optik hat.
Wo wird Thermoholz eingesetzt?
**Thermoholz** findet in vielen Bereichen des Holzbaus Anwendung. Es wird oft für Fassaden, Terrassen und Gartenmöbel genutzt. Auch im Innenausbau, etwa für Fußböden oder Wandverkleidungen, ist es beliebt. Dank seiner Langlebigkeit eignet es sich besonders für Außenbereiche.
Nachhaltigkeit von Thermoholz
**Thermoholz** ist eine umweltfreundliche Alternative zu chemisch behandeltem Holz. Es wird aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen und ist vollständig recycelbar. Die Herstellung benötigt zwar Energie, verzichtet aber auf schädliche Chemikalien. Damit ist es eine gute Wahl für umweltbewusste Bauprojekte.
