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Zimmerer werden: Komplett-Guide 2026

12.03.2026 7 mal gelesen 0 Kommentare
  • Eine fundierte Ausbildung als Zimmerer ist der erste Schritt, um in diesem Beruf erfolgreich zu sein.
  • Praktische Erfahrungen durch Lehrstellen und Praktika sind entscheidend für die Entwicklung von handwerklichen Fähigkeiten.
  • Fort- und Weiterbildungen bieten Möglichkeiten zur Spezialisierung und Karriereentwicklung im Holzbau.
Der Zimmerer gehört zu den ältesten und technisch anspruchsvollsten Bauberufen überhaupt – wer Holz nicht nur als Material, sondern als konstruktives System begreift, ist hier richtig. Die dreijährige duale Ausbildung verbindet handwerkliches Können mit Tragwerkslehre, Holzphysik und modernen CNC-gesteuerten Abbundmaschinen, die heute in jedem leistungsfähigen Zimmereibetrieb stehen. Wer sich für diesen Weg entscheidet, wählt gleichzeitig eine Branche mit stabiler Auftragslage: Der Holzbaumarkt wächst in Deutschland seit Jahren zweistellig, getrieben durch Nachhaltigkeitsanforderungen im Neubau und die Sanierungswelle im Bestand. Die Karrierewege reichen vom Gesellen über den Zimmermeister bis hin zur selbstständigen Betriebsführung oder einem Studium im konstruktiven Holzbau. Dieser Guide liefert alle relevanten Fakten zu Voraussetzungen, Ausbildungsinhalten, Vergütung und Aufstiegsmöglichkeiten – direkt aus der Praxis.

Ausbildungsvoraussetzungen und persönliche Eignungsmerkmale für den Zimmererberuf

Der Einstieg in den Zimmererberuf ist formal niedrigschwelliger als viele vermuten: Rechtlich vorgeschrieben ist kein bestimmter Schulabschluss. In der Praxis stellen jedoch rund 60 Prozent aller Ausbildungsbetriebe mindestens einen Hauptschulabschluss als Mindestanforderung. Wer mit einem Realschulabschluss oder sogar Abitur antritt, hat statistisch gesehen bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz in einem spezialisierten Betrieb, etwa im Bereich Ingenieurholzbau oder Denkmalpflege. Entscheidender als das Zeugnis ist aber oft der persönliche Eindruck beim Vorstellungsgespräch und ein erfolgreich absolviertes Praktikum.

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Schulische Grundlagen, die wirklich zählen

Mathematik ist im Zimmererhandwerk keine abstrakte Disziplin, sondern tägliches Handwerkszeug. Wer Sparrenabmessungen berechnet, Dachneigungswinkel bestimmt oder Holzmengen für ein Bauprojekt kalkuliert, braucht solide Kenntnisse in Geometrie und Trigonometrie. Ein Notendurchschnitt von 3,0 oder besser in Mathematik und Physik signalisiert Ausbildern, dass der Bewerber diese Grundlagen beherrscht. Technisches Zeichnen, sofern im Schulunterricht angeboten, ist ein echter Pluspunkt – viele Zimmererbetriebe werten das explizit in Bewerbungen auf. Welche Schulnoten und Zeugnisse konkret erwartet werden, hängt stark von Betriebsgröße und Spezialisierung ab.

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Deutsch spielt eine unterschätzte Rolle: Aufmaßprotokolle, Lieferscheine und Kundenkommunikation gehören zum Berufsalltag. Wer schriftlich klar kommunizieren kann, vermeidet kostspielige Missverständnisse auf der Baustelle. Englischkenntnisse werden zunehmend relevant, da technische Dokumentationen und Maschinensoftware oft auf Englisch vorliegen.

Körperliche und charakterliche Eignungsmerkmale

Der Beruf stellt klare körperliche Anforderungen. Zimmerer arbeiten täglich auf Dächern in Höhen von 8 bis 15 Metern, tragen Holzbauteile mit Gewichten von 20 bis über 100 Kilogramm und sind Wind und Wetter ausgesetzt. Schwindelfreiheit und körperliche Belastbarkeit sind damit keine optionalen Extras, sondern Berufsvoraussetzungen. Wer unter Höhenangst leidet, sollte dies bereits vor dem Praktikum realistisch einschätzen – ein Berufswechsel mitten in der Ausbildung kostet Zeit und Geld.

Handwerkliches Geschick lässt sich teilweise erlernen, ein gewisses räumliches Vorstellungsvermögen hingegen sollte vorhanden sein. Komplexe Dachstuhlkonstruktionen mental durchdringen zu können, bevor der erste Nagel sitzt, ist eine Kernkompetenz. Bewerber können ihr räumliches Denkvermögen mit standardisierten Tests vorab selbst einschätzen – viele Handwerkskammern bieten kostenlose Eignungstests an.

  • Teamfähigkeit: Zimmerer arbeiten in Kolonnen von 2 bis 6 Personen, Einzelkämpfer scheitern auf der Baustelle
  • Zuverlässigkeit: Bauzeitpläne sind verbindlich, Materiallieferungen und Folgegewerke warten nicht
  • Lernbereitschaft: Neue Verbindungsmittel, Dämmsysteme und CAD-gestützte Abbundmaschinen erfordern kontinuierliche Weiterbildung
  • Sorgfalt: Maßfehler von wenigen Millimetern können bei Passverbindungen im Holzbau zum kompletten Neuanfertigen eines Bauteils führen

Wer prüfen möchte, ob das eigene Profil mit den verschiedenen Qualifikationsstufen im Zimmererhandwerk zusammenpasst, sollte vor der Bewerbung mindestens ein zweiwöchiges Praktikum absolvieren. Dieser Schritt filtert nicht nur unrealistische Erwartungen heraus, sondern liefert konkrete Gesprächsgrundlagen im Vorstellungsgespräch – und das honorieren Ausbildungsbetriebe messbar bei der Bewerberauswahl.

Duales Ausbildungssystem: Betrieb, Berufsschule und Prüfungsstruktur im Überblick

Die Zimmererlehre folgt dem klassischen dualen Prinzip: Drei Jahre lang wechselst du zwischen dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule. Der Großteil der Ausbildungszeit – rund 70 bis 80 Prozent – verbringst du dabei direkt auf der Baustelle oder in der Werkstatt. Wer sich fragt, welcher Karriereweg im Zimmerhandwerk der richtige ist, stößt früh auf diese Grundstruktur, die im gesamten deutschsprachigen Raum gilt. Die Berufsschule ergänzt das praktische Wissen durch Theorie in Fächern wie Holztechnologie, Bautechnik, Mathematik und Wirtschaftskunde – meist im Block- oder Wochenunterricht je nach Bundesland.

Im Betrieb selbst steigt man nicht sofort aufs Dach. Im ersten Lehrjahr stehen Grundlagen im Vordergrund: Holzarten unterscheiden, Werkzeug sachgerecht einsetzen, einfache Verbindungen herstellen. Ab dem zweiten Jahr wird es anspruchsvoller – Dachstuhlkonstruktionen, Holzrahmenbau, der Umgang mit CAD-gestützten Abbundmaschinen gehören dazu. Moderne Betriebe nutzen heute Software wie SEMA oder Dietrich's, und Lehrlinge, die früh damit in Berührung kommen, haben einen klaren Vorteil gegenüber reiner Handarbeit.

Zwischenprüfung und Gesellenprüfung: Aufbau und Anforderungen

Nach dem ersten Ausbildungsjahr, genauer gesagt zu Beginn des zweiten Lehrjahres, findet die Zwischenprüfung statt. Sie hat keinen direkten Einfluss auf das Abschlusszeugnis, gibt aber einen realistischen Stand der Fähigkeiten wieder. Geprüft werden praktische Grundfertigkeiten – etwa das Anfertigen eines einfachen Holzbauteils mit bestimmten Verbindungen – sowie schriftliche Aufgaben zu Holzkunde und Bautechnik. Wer hier schwächelt, sollte die Signalwirkung ernst nehmen und gezielt nacharbeiten.

Die Gesellenprüfung am Ende des dritten Lehrjahres gliedert sich in zwei Teile. Teil 1 findet gegen Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt und fließt mit 40 Prozent in die Gesamtnote ein. Teil 2 umfasst ein praktisches Prüfungsstück, schriftliche Prüfungen in den Fächern Holzbautechnik, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie ein Fachgespräch. Das praktische Prüfungsstück dauert in der Regel 14 bis 18 Stunden und besteht häufig aus einem Dachmodell oder einer Holzkonstruktion mit mehreren Verbindungen. Prüfungsausschüsse aus Handwerksmeistern und Berufsschullehrern bewerten dabei nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Arbeitsweise und das Zeitmanagement.

Überbetriebliche Ausbildung als drittes Standbein

Neben Betrieb und Berufsschule gibt es in vielen Bundesländern die überbetriebliche Ausbildung an Bildungszentren des Zimmerhandwerks – etwa am Bildungszentrum des Bayerischen Baugewerbes oder vergleichbaren Einrichtungen. Diese Kurse dauern meist eine bis zwei Wochen pro Lehrjahr und vermitteln Fertigkeiten, die nicht jeder Spezialbetrieb abdecken kann: konventioneller Holzabbund mit Handwerkzeugen, Treppenbau, Schindel- und Holzfassadenarbeiten. Für Auszubildende, die bei einem auf Holzrahmenbau spezialisierten Betrieb lernen, sind diese Blöcke besonders wertvoll, um das Handwerk in seiner ganzen Breite kennenzulernen.

Die Qualifikationsanforderungen im Zimmerhandwerk machen deutlich, dass das duale System hier besonders eng verzahnt ist – technisches Zeichnen und statisches Grundwissen aus der Berufsschule fließen direkt in die Baustellen- und Werkstattarbeit ein. Wer sich bereits vor Ausbildungsbeginn mit den grundlegenden Voraussetzungen für den Zimmerberuf vertraut macht, kann die ersten Monate deutlich zielgerichteter nutzen – besonders in den handwerklich anspruchsvollen Anfangswochen, in denen die Grundlagen für die gesamte Lehrzeit gelegt werden.

Vor- und Nachteile des Berufs Zimmerer

VorteileNachteile
Stabile Auftragslage durch wachsenden HolzbaumarktKörperlich anspruchsvoller Job mit Höhenarbeit
Vielfältige Karrierewege vom Gesellen bis zur SelbstständigkeitAusbildung erfordert Engagement und Lernbereitschaft
Hohe Nachfrage nach spezialisierten ZimmerernArbeit im Freien bei wechselnden Witterungsbedingungen
Einblicke in modernes Handwerk mit Technologien wie CNCManchmal lange Arbeitszeiten und unregelmäßige Stunden
Gut bezahlte Nischen, z.B. DenkmalpflegePhysische Belastung und möglicherweise Verletzungsrisiken

Spezialisierungen und Tätigkeitsbereiche im modernen Holzbau

Der Zimmererberuf ist längst kein monolithisches Handwerk mehr. Wer heute seinen Weg als Zimmerer oder Zimmerin plant, hat die Wahl zwischen einem breiten Spektrum an Spezialisierungen – von der klassischen Dachstuhlkonstruktion bis hin zu hochkomplexen Ingenieurholzbauprojekten mit CNC-gesteuerter Vorfertigung. Diese Ausdifferenzierung ist kein Zufall: Der Holzbaumarkt wächst in Deutschland seit Jahren kontinuierlich. Laut dem Informationsdienst Holz wurden 2022 rund 20 Prozent aller neu genehmigten Wohngebäude in Holzrahmenbauweise errichtet – Tendenz steigend.

Klassische Bereiche mit neuer technischer Tiefe

Der Dachstuhlbau bleibt der Kernbereich des Handwerks, hat sich aber technisch erheblich weiterentwickelt. Moderne Abbundmaschinen wie die WEINMANN WBS 150 ermöglichen es, ganze Dachstühle digital zu planen und vorzufertigen – der Zimmerer vor Ort montiert dann im Wesentlichen präzise gefertigte Bauteile. Daneben ist der Holzrahmenbau zur tragenden Säule des Berufsfeldes geworden. Einfamilienhäuser in Tafelbauweise, mehrgeschossige Wohnbauten oder Modulhäuser für den sozialen Wohnungsbau: Hier ist strukturiertes Planen genauso gefragt wie handwerkliches Geschick.

Besonders gefragt sind außerdem Zimmerer mit Kenntnissen im Ingenieurholzbau. Brettschichtholz (BSH), Brettsperrholz (CLT) und hybride Tragwerke aus Holz und Beton oder Stahl erfordern Fachkräfte, die statische Grundlagen verstehen und mit BIM-Software (Building Information Modeling) umgehen können. Wer diese Kompetenz früh aufbaut – etwa durch den Besuch einer Holzbaufachschule oder durch gezielte Betriebswahl während der Ausbildung – positioniert sich ausgesprochen gut für die nächsten Jahrzehnte.

Nischenfelder mit überdurchschnittlichem Potenzial

Neben den Hauptsträngen existieren Spezialbereiche, die wirtschaftlich attraktiv und handwerklich besonders anspruchsvoll sind:

  • Denkmalpflege und historische Dachwerke: Sanierung mittelalterlicher Fachwerkbauten, Rekonstruktion historischer Dachstühle – hier werden Zimmerer mit traditionellen Verbindungstechniken wie Zapfen, Schlitz und Versatz gesucht. Die Stundensätze liegen deutlich über dem Branchendurchschnitt.
  • Holzbrückenbau: Fuß- und Radwegbrücken aus Brettschichtholz sind ein wachsendes Segment, das kombiniertes Wissen aus Zimmerei und Ingenieurbau voraussetzt.
  • Energetische Sanierung:Dämmung von Dächern und Fassaden in Verbindung mit Holzrahmenkonstruktionen ist ein Riesenwachstumsmarkt, der durch staatliche Förderung (BEG-Programme der BAFA) weiter befeuert wird.
  • Holzgartenarchitektur und Sonderbauten: Carports, Pergolen, Terrassendecks und Holzpavillons – ein Bereich mit direktem Endkundenkontakt und guten Margen für spezialisierte Betriebe.

Die Wahl der richtigen Spezialisierung hängt auch von den jeweiligen persönlichen Voraussetzungen und dem gewählten Ausbildungsweg ab. Wer mathematisch stark denkt und sich für Tragwerke interessiert, sollte früh in Richtung Ingenieurholzbau orientieren. Wer handwerkliche Präzision und Detailliebe mitbringt, findet in der Denkmalpflege eine seltene und gut bezahlte Nische. Entscheidend ist, bereits während der Ausbildung gezielt Betriebe zu wählen, die im gewünschten Segment tätig sind – denn die spezifische Erfahrung aus den ersten Berufsjahren prägt den weiteren Karriereverlauf maßgeblich.

Karrierewege nach der Ausbildung: Vom Gesellen zum Fachbetriebsinhaber

Mit dem Gesellenbrief in der Tasche beginnt für viele Zimmerer erst der spannende Teil der Karriere. Der deutsche Zimmerermarkt ist robust: Rund 30.000 Betriebe beschäftigen über 85.000 Mitarbeiter, und qualifizierte Gesellen finden in der Regel innerhalb weniger Wochen eine neue Stelle. Wer die Ausbildung gut abgeschlossen hat, kann zwischen Spezialisierung, Aufstieg und Selbstständigkeit wählen – die Weichen stellt man am besten in den ersten drei bis fünf Berufsjahren.

Vom Gesellen zur Führungskraft: Polier und Meister

Der klassische Aufstiegsweg führt über den Zimmerpolier zum Zimmermeister. Als Polier übernimmst du die Bauleitung für einzelne Projekte, koordinierst Kolleginnen und Kollegen auf der Baustelle und bist Ansprechpartner für Bauherren – ein Gehalt von 3.200 bis 4.000 Euro brutto monatlich ist in dieser Position realistisch. Der nächste logische Schritt ist die Meisterprüfung, die in Bayern beispielsweise an spezialisierten Fachschulen absolviert wird. Wer seinen Meistertitel in Augsburg anstrebt, findet dort ein praxisnahes Vollzeit- oder Teilzeitprogramm, das gezielt auf die Prüfungsanforderungen vorbereitet. Alternativ bietet die Zimmerer Meisterschule in München exzellente Möglichkeiten, mit einem starken Netzwerk in der bayerischen Bauwirtschaft.

Der Meisterbrief ist in Deutschland nach wie vor Voraussetzung für die Eintragung in die Handwerksrolle und damit für die Führung eines eigenen Zimmereibetriebs. Darüber hinaus berechtigt er zur Ausbildung von Lehrlingen – ein strategischer Vorteil in Zeiten des Fachkräftemangels. Die Meisterprüfungsgebühren liegen je nach Kammer zwischen 1.500 und 2.500 Euro; hinzu kommen Lehrgangskosten von meist 8.000 bis 15.000 Euro, die durch das Aufstiegs-BAföG (Meister-BAföG) zu bis zu 50 Prozent als Zuschuss gefördert werden.

Spezialisierung als Alternative zum klassischen Aufstieg

Nicht jeder Zimmerer will in die Unternehmensführung. Wer handwerklich brillant ist, findet lukrative Nischen als Restaurierungsspezialist für historische Holzkonstruktionen, als Experte für Passivhausbau oder im Bereich Holzrahmenbau und Fertighäuser. Diese Spezialisierungen erfordern Zusatzqualifikationen, die über Lehrgänge der Handwerkskammern oder privater Anbieter erworben werden – oft in 40 bis 120 Stunden Weiterbildungszeit. Das Gehaltspotenzial liegt hier bei 45.000 bis 60.000 Euro Jahresbrutto, besonders wenn man für überregional tätige Premiumanbieter arbeitet.

Wer den Weg in die Selbstständigkeit plant, sollte frühzeitig Erfahrungen in der Kalkulation und Kundenakquise sammeln. Ein realistischer Zeithorizont für eine Betriebsgründung liegt bei sieben bis zehn Jahren nach der Gesellenprüfung. Viele erfolgreiche Betriebsinhaber berichten, dass sie vorher bewusst in unterschiedlichen Unternehmen – vom Kleinbetrieb bis zur mittelständischen Zimmerei – gearbeitet haben, um verschiedene Unternehmenskulturen und Arbeitsweisen kennenzulernen. Alle relevanten Einstiegspunkte und Qualifikationsstufen dieses Berufsbilds werden im Karriereweg als Zimmerer übersichtlich zusammengefasst.

  • Zimmerpolier: Bauleitung, Teamführung, ca. 3.200–4.000 € brutto/Monat
  • Zimmermeister: Betriebsführung, Ausbildungsbefugnis, Selbstständigkeit möglich
  • Restaurierungsspezialist: Denkmalschutz, Altbausanierung, hohes Spezialisierungspotenzial
  • Holzrahmenbau-Experte: Wachstumsmarkt energieeffizientes Bauen, überregionale Nachfrage
  • Betriebsinhaber: Gründung nach Meisterbrief, realistisch nach 7–10 Jahren Berufserfahrung

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FAQ zum Beruf des Zimmerers

Welche Voraussetzungen benötige ich für die Ausbildung als Zimmerer?

Für die Ausbildung zum Zimmerer ist in der Regel ein Hauptschulabschluss erforderlich. Praktische Erfahrung durch ein Praktikum und gute Noten in Mathematik und Physik sind von Vorteil.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Zimmerer?

Die Ausbildung zum Zimmerer dauert in der Regel drei Jahre und erfolgt im dualen System, das praktische Ausbildungszeiten im Betrieb mit theoretischem Unterricht an der Berufsschule kombiniert.

Welche Karrierechancen habe ich nach der Ausbildung?

Nach der Ausbildung können Sie als Geselle arbeiten, sich zum Zimmermeister weiterbilden oder sich auf bestimmte Bereiche wie Denkmalpflege oder Ingenieurholzbau spezialisieren. Selbstständigkeit ist ebenfalls eine Option.

Was sind die Inhalte der Zimmererausbildung?

Die Ausbildung umfasst Inhalte wie Holztechnologie, Bautechnik, Mathematik, und praktische Fertigkeiten im Umgang mit Werkzeugen und Maschinen. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr kommen komplexere Themen hinzu.

Wie hoch ist das Gehalt eines Zimmerers?

Das Einstiegsgehalt eines Gesellen liegt bei etwa 2.500 bis 3.200 Euro brutto monatlich. Mit zunehmender Erfahrung und Spezialisierung kann das Gehalt deutlich steigen, besonders in leitenden Positionen oder bei Selbstständigkeit.

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Zusammenfassung des Artikels

Zimmerer werden verstehen und nutzen. Umfassender Guide mit Experten-Tipps und Praxis-Wissen.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Prüfe deine Eignung: Bevor du mit der Ausbildung zum Zimmerer beginnst, mache einen Eignungstest, um dein räumliches Vorstellungsvermögen und deine körperliche Belastbarkeit zu überprüfen. Viele Handwerkskammern bieten solche Tests kostenlos an.
  2. Praktikum absolvieren: Nutze die Möglichkeit, ein Praktikum in einem Zimmereibetrieb zu machen, um einen realistischen Eindruck vom Berufsalltag zu bekommen und deine Erwartungen zu klären. Dies kann dir auch bei Vorstellungsgesprächen helfen.
  3. Mathematische Kenntnisse stärken: Investiere Zeit in die Verbesserung deiner mathematischen Fähigkeiten, insbesondere in Geometrie und Trigonometrie, da diese für die Berechnung von Bauprojekten unerlässlich sind.
  4. Technische Zeichnungen lernen: Wenn möglich, nimm an Kursen für technisches Zeichnen teil. Diese Fähigkeit wird in vielen Zimmereibetrieben sehr geschätzt und kann deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen.
  5. Berufliche Spezialisierungen erkunden: Informiere dich über verschiedene Spezialisierungen im Zimmererhandwerk, wie Ingenieurholzbau oder Denkmalpflege, und wähle einen Ausbildungsbetrieb, der dir ermöglicht, in diesen Bereichen Erfahrungen zu sammeln.

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